fluxhub

Flux Hub

 

Im MES Bereich spricht man von spezifischen Modulen wie z.B. die BDE, MDE und der TRT. Jedes Modul erfüllt seine Aufgabe und wird als eigenständiger Baustein in Flux MES betrachtet.

Die gesamte Systemarchitektur basiert auf dem Prinzip der Micro Services. Micro Services sind in sich abgeschlossene kleine Systeme, die ohne externe Datenquellen und Abhängigkeiten eigenständig funktionsfähig sind und sich um ein spezifisches Themengebiet kümmern. Der Vorteil der Micro Service Architektur liegt klar darin sich auf das zu konzentrieren, was essentiell zur Abarbeitung der Aufgabe gehört und die Welt drumherum auszublenden.

Die einzelnen Micro Services kommunizieren über den zentralen Flux Hub miteinander. Der Flux Hub übernimmt die Verteilung der Daten im System. Dabei können die Micro Services sowohl als Produzenten von Daten fungieren (Producer), als auch die Nachrichten konsumieren (Consumer).

Zur Datenverteilung gibt es hierbei verschiedene Möglichkeiten. Zum einen können die Daten asynchron abgesendet werden, sofern keine Antworten von einem Customer benötigt werden. Des Weiteren kann eine definierte Anzahl an Lesebestätigungen eingefordert werden, um sicher zu gehen, dass die Nachricht angenommen wurde. Die zeitintensivste Variante ist die Verarbeitung mit einer Antwort des Konsumenten. Dabei wartet der Produzent bis er die entsprechende Antwort erhalten hat.

Neben den technischen Vorteilen des Flux Hubs können zusätzlich Daten der Kommunikation über ein Dashboard transparent gemacht werden. Hierbei kann nachvollzogen werden, wie viele der abgesetzten Daten bereits von den einzelnen Konsumenten verarbeitet wurden und welche mit der Verarbeitung hinterher sind. Es können Alarmstufen definiert werden, die dazu genutzt werden, um bei Volllast Micro Services zu informieren, dass diese zur Verarbeitung zusätzliche Instanzen hochfahren sollen.